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(Stadtallendorf, 28.08.2011) Am Sonntag, dem 28.08.2011 fand der kleine Jugendtag für den ABN in Stadtallendorf unter dem Motto „Seel-Sorge – Seelsorgen“ statt. Vor dem Gottesdienst gab es schon eine Reihe von Veranstaltungen und ein sehr leckeres Mittagessen. Hier findet ihr "einige" Gedanken aus dem Gottesdienst.
Eingangslied: GB 163 „Gott will machen, dass die Sachen“ Textwort: Lukas 10, 33+34 „Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte er ihn; und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn.“
- CM 84 „Wir treten zum Beten“: WIR bedeutet Gemeinschaft. Der Herr hilft uns doch, auch in Situationen, die uns ausweglos erscheinen. Voraussetzung dafür ist, dass wir erkennen, wofür wir beten.
- Textwort: - Mögliche Notsituationen: 1. Orientierungslosigkeit im Geistigen, Depressionen, Burn Out, Resignation, Hilflosigkeit: nicht alleine lassen, aufhelfen 2. extreme Abhängigkeiten (Alkohol, Drogen, Internet, Gedankenströme, etc.): zu- oder wegschauen ohne zu helfen? Wir sind dazu verpflichtet zu helfen! (eigene Meinung bilden/sagen, an die Hand nehmen und „zurückführen“) 3. Verstrickungen in Lügen: schnell entsteht daraus Realität, die aber eigentlich Illusion ist. Es kann daraus Unversöhnlichkeit entstehen. Sünde verstrickt immer mehr. - Frage 9 bei der Seelsorgerallye: „Was bedeutet SOS?“ => „Save our Souls“ - Wir können nicht alles machen, aber wir können Erste Hilfe leisten und dann weitere Lösungen finden. Dafür braucht man manchmal Experten und die gibt es auch! - „Ihr habt einen Erste-Hilfe-Kasten: Glaube, Liebe, Erfahrung. Handelt mit mir!“ - Pfadfindergruß:
- „Lieber Gott, vergiss mich nicht!“ Angst, nicht mehr in Erinnerung zu bleiben. Dagegen hilft, sich in Erinnerung zu bringen, seine Sorgen und Ängste zu äußern. Dann helfen die anderen, beten für dich und denken daran. - JEDER kann Seelsorger sein. Seelsorge ist ein Thema für JEDEN. Man muss die Augen offen halten für diejenigen, die am Rand stehen. Dann kann man für sie da sein und sie in Erinnerung bringen. - Dem guten Hirten war das eine Schaf wichtiger, als die anderen 99. Also finden wir das eine. - Niemand kann sagen, wie viel geholfen oder gebetet wird, aber eins ist sicher: es wird geholfen und gebetet. - Wir befinden uns in einer Aufbruchstimmung in der Seelsorge der Jugend. Wir haben die Verantwortung uns gegenseitig zu tragen.
- "Wie würdest du dich um jemand anderen sorgen, wenn du selbst dieser andere wärst?"
Fotos von Tobias Muck
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